Familienurlaub im Ultental

Panorama mit Roen

Letzte Woche waren wir ein paar Tage auf Urlaub. Nicht weit, wir waren im Ultental. Das liegt westlich von Meran, nur eine Autostunde von Tramin entfernt. Aber der Alltagsstress blieb zu Hause und wir konnten schön ausspannen. Im Skigebiet Schwemmalm war der Schnee hervorragend und vom höchsten Punkt sah man gerade noch den Roen. Eine tolle Schneeschuhwanderung bis zur Obere Weißbrunalm auf 2600 m haben wir auch gemacht.

Schneeschuhwanderung

2 Reaktionen zu “Familienurlaub im Ultental”

  1. Südtirol Hotel Tipp

    Man muss wirklich nicht weit fahren, um den Alltagsstress hinter sich zu lassen. Oft ist es schon die berühmt berüchtigte „um die Ecke“ oder einfach „ein paar Dörfer weiter“ und schon fühlt man das wohltuende Anders. Insofern darf ich dir und deiner Familie zu euerer Entscheidung im schönen Ultental kurz zu urlauben, gratulieren. Es muß wirklich nicht immer gleich eine Flugreise sein, die mitunter die stressresistenteste Wanderratte zerplatzen lässt. Südtirol hat so viele Urlaubsmotive, die ja nicht einmal von Josef Rampold, der Zeit seines Lebens wirklich jeden Winkel und Weiler Südtirols erkundete, endeckt worden sind.
    Ich halte hier deshalb ein Plädoyer für den Urlaub im eigenen Land! Zumindest einen Kurzurlaub im Jahr sollten alle Südtiroler und Südtirolerinnen im eigenen Land verbringen. Besonders die Hoteliere unseres Urlaubslandes würden sich dann noch leichter tun, ihren potentiellen Südtirolgästen unser Land schmackhaft zu machen, jeder Tipp, jeder Wandervorschlag wäre dann halt noch authentischer – eben weil selbst erlebt. Es wäre schade, wenn man Teneriffa oder Rhodos besser kennen würde, als beispielsweise das Passeiertal, den Süden Südtirols oder das Fischleintal in Sexten oder, oder.
    Und als Südtiroler möchte ich schon wissen, wer die besten Speckknödel, die feinsten „Schlutzer“ oder den bekömmlichsten Graukäse hat, da ist mir die Schärfe der griechischen Küche zunächst mal einerlei. Apropos Essen in Südtirol: Ich bin mir sicher, dass unsere vielen Gäste auch wegen unserer gediegenen Tiroler Küche zu uns kommen. Da sind Herbert Hintner und Co. sicher nicht die einzigen, die unserer Südtiroler Küche die besondere Note geben. Das Bemühen kommt von vielen Südtiroler Herden, alle gemeinsam tragen dazu bei, dass wir und unsere Gäste stets gerne zu Tisch gehen und die Südtiroler Eigenheit spüren dürfen. Mit „man nehme“, wie die Kochbücher zu beschreiben pflegen ist es nicht getan. Gefühl ist gefragt. Kochen Ist eine Frage des Gefühls. Aber genug jetzt, ich komme ja vom Thema völlig ab. Aber das ist eben leicht, bei der berauschenden Magie der Vielfalt dieses unseres feinen Ländchen auf der Sonnenseite der Alpen.

  2. Südtirol Hotel Tipp

    Heute haben sie im Radio Ö2 den Historiker Feichtinger zitiert, der meinte, der Andreas Hofer wäre eine hohle Nuss, der man alle Farben geben könne. Das hat mich schon etwas nachdenklich gestimmt. Für mich war der Andreas Hofer ein aufrechter Tiroler mit Handschlagqualität. Gerade diese Werte scheinen in der heutigen Zeit zunehmend an Stellenwert zu verlieren. Lieber Herr Feichtinger, entweder man hat ihre Aussage zu Andresas Hofer aus dem Zusammenhang gerissen und mich naiven Geschichtewissenden unzureichend zum Nachdenken gebracht, oder sie müssen uns noch sagen, wie das mit der hohlen Nuss zu verstehen ist.

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